Basaltsteinbruch im Westerwald

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild von Herbert Labusga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflasterarbeiten für die Stundenlinien

 

 

 

 

 

Stein für den wahren Mittag in Leverkusen (Hintergrund)

Vordergrund:

XII-Uhr-Stein 

(Mitteleuropäische Zeit)

13-Uhr-Stein 

(Mitteleuropäische Sommerzeit)

Brigitte Metzmacher

Sonnenuhren 3

Große Bodensonnenuhr auf dem Gelände der Landesgartenschau 2005 in Leverkusen

Brigitte Metzmacher

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Sonnenuhren

Sonnenuhren 2

Sonnenuhren 3

Wegweiser

 

Die große Bodensonnenuhr ist eine Gemeinschaftsarbeit von dem Steinmetz- und Bildhauermeister Dietrich Oehler und Hans Metzmacher

 

 

 

 

Mazda kennt die Wünsche der Bevölkerung!

Als zweitgrößter Arbeitgeber besitzt Mazda für die Stadt Leverkusen und seine Bevölkerung eine immense wirtschaftliche

Bedeutung.
In der Planungsphase der Landesgartenschau 2005 in Leverkusen gab es 6 Bürgerforen, in denen die Bevölkerung von

Leverkusen Vorschläge und Ideen zur Ausrichtung der Landesgartenschau erarbeiten konnte. Ein mehrfach ausgesprochener Wunsch war der nach einer Sonnenuhr.
Somit konnte Mazda seinen besonderen Wert für die Stadt durch die Realisierung einer Sonnenuhr eindrucksvoll unterstreichen.

Ein Unternehmen, das die Wünsche der Bevölkerung kennt und darauf eingeht, strahlt eine überaus positive Wirkung aus.

Die Marke Mazda und die Sonne - das hat Tradition

Der Firmengründer Matsuda Jujiro wählte 1931 einen Firmennamen, der sich nicht nur von seinem eigenen Namen ableiten

ließ (indem das 'tsu' durch ein 'z' ersetzt wurde), sondern auch auf eine wichtige indo-iranische Gottheit verwies:

auf Ahura-Mazda, den Gott der Weisheit. Die Augen des Ahura-Mazda bildeten Sonne und Mond, und so konnte er seine

lichte Schöpfung tags und nachts überblicken. Das Zeichen des Ahura-Mazda ist daher die geflügelte Sonnenscheibe.

Ahura-Mazda repräsentiert die Macht des Lichts, er ist Schöpfer und Erhalter der Welt.

Eine Sonnenuhr speist sich ebenfalls aus der Kraft des Lichts. Ihre Kreisform versinnbildlicht die Sonnenscheibe.

Nur die Marke Mazda besitzt die aus der eigenen Tradition gewachsenen Werte, ein solch starkes Symbol zu verwenden und zu unterstützen. Ein Symbol, das Vergangenheit und Zukunft gleichermaßen strahlend verbindet.

Dr. Romana Breuer, Kunsthistorikerin

 

 

 

 

 

 

http://www.mazda.de

 

Die Firma Mazda Motors (Deutschland) GmbH war Sponsor der großen Bodensonnenuhr und der Landesgartenschau 2005 in Leverkusen

 

 

http://www.wdr.de

HINTERGRUNDBERICHTE

Sonnenuhr

Eine Besonderheit auf dem Laga-Gelände ist die Sonnenuhr, die nicht nur bei strahlendem Himmel ein interessanten Blickfang bietet.

Von weitem betrachtet sieht sie aus, als hätte jemand einen riesigen steinernen Zahnstocher in den Boden gerammt. Mehr als fünfeinhalb Meter ragt der kantige Basalt-Monolith aus einer sorgfältig getrimmten Grünfläche. Um ihn herum sind zwölf kleinere, an Grenzsteine erinnernde Felsblöcke, in einem Halboval aufgestellt. Was aussieht wie die rheinische Interpretation von Stonehenge, ist Leverkusens wohl größter Zeitmesser.

Mehr als ein halbes Jahr hat Hans Metzmacher zusammen mit einem befreundeten Steinmetz an der Sonnenuhr für die

Landesgartenschau gearbeitet. „Ich habe mich zum ersten Mal während meines Studium mit dem Thema Sonnenuhren beschäftigt, seitdem hat es mich nicht mehr los gelassen“, meint der 57 Jahre alte Vermessungsingenieur. In Leverkusen stehen bereits mehrere Zeugnisse seiner Leidenschaft, die Sonnenuhr auf dem Landesgartenschaugelände ist allerdings die größte, die er je konstruiert hat.

Die markante Basaltsäule in der Mitte dient als Schattenwerfer für das zwölfsteinige „Zifferblatt“ und wird in der Fachsprache der Sonnenuhrkonstrukteure „Gnomon“ genannt. Auf der Nordhalbkugel muss der Gnomon immer in Süd-Nord-Richtung aufgestellt sein.

Es handelt sich dabei um eine horizontale Sonnenuhr, die in kleineren Ausführungen auch einfach auf einem erhöhten Sockel montiert sein kann. Vertikale Sonnenuhren hingegen nennt man die Modelle, die vor allem in südlichen Regionen Deutschlands häufig an Kirchen oder historischen Rathäusern und Schlössern zu entdecken sind. Das Prinzip der Sonnenuhr haben vermutlich schon die ersten Menschen gekannt und genutzt, um an der Länge des Schattens ungefähr zu sehen, wie viel Zeit noch bleibt, um wieder von der Jagd zurück in die Höhle zu kommen, vermutet Hans Metzmacher. Von Messpräzision kann dabei natürlich nicht die Rede sein: „Das war dann halt einfach in Stock im Boden, der einen Schatten wirft“.

Aber auch moderne Sonnenuhren geben dem Betrachter oftmals Rätsel auf. Metzmachers Meisterwerk in Leverkusen zum

Beispiel geht in dieser Woche ungefähr vier Minuten nach, wenn man die zeit im Vergleich dazu von einer Armbanduhr abliest. Das ist aber kein Konstruktionsfehler, sondern liegt an den astronomischen Gegebenheiten. „Die Erde bewegt sich ja auf einer elliptischen Bahn um die Sonne. Dabei steht sie in unterschiedlichen Entfernungen zur Sonne und erreicht auch unterschiedliche Geschwindigkeiten. Dadurch ergeben sich in der Anzeige dann eben Abweichungen zu unseren mechanischen Uhren, das sind im Jahresverlauf bis zu 16 Minuten plus oder 16 Minuten minus“, erklärt Sonnenuhrfan Metzmacher.

Um die richtige Zeit zu ermitteln, muss man die so genannte Zeitgleichung anwenden und die angezeigte Ortszeit der Sonnenuhr um eine